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... die Musiker stellen sich vor.
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Fredi Wirth, St. Gallen
(tp, flh; Alphorn, Nebelhorn, Matterhorn)
»der original schweizer Präzisionsbläser«
Er ist ein international erfahrener, souveräner Musiker, der bei den renomiertesten und besten Jazzbands der Schweiz spielte, bevor er bei Dixie´s Treibhaus Ventil als Kapellmeister einstieg.
In seiner stilistischen Ausrichtung lehnt er sich an Ray Kaart und Per Hansen an.
Der direkte Nachfahre von Wilhelm Tell liebt ausgewogene, fast lyrische Improvisationen und setzt dabei ungeheuer dynamische Akzente. Sein affenrattenscharfes, jazzgeiles Spitzen-Glissando wird nicht nur in der Damenwelt geschätzt (»der Mann mit der schärfsten Lippe der Welt«) auch sonst ist er ein prima Kumpel.
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Daniel voc Sernatinger, Konstanz , (ss, as, ts)
TIME-Magazin: »die geilste Stimme der Euregio«
Damit ist schon vieles gesagt, doch längst nicht alles: z.B. dass er Profi-Musiker ist, musikalisch bereits einmal den Globus umrundet hat, schon mit allen Größen spielte (bis 2,04m), atemberaubende Soli bläst, wunderschöne Arrangements schreibt, ein virtuoser, ideenreicher, technisch perfekter Saxophonist ist und in seiner knappen Freizeit außer Jazz noch Jazz macht. Wenn dann noch Zeit übrig bleibt, segelt er. Außerdem ist er der einzige in der Band, der es als Jazzmusiker zu einer Million DM gebracht hat: er hatte mit zwei Millionen angefangen...
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Burkhart Spellenberg, Engen, (tb)
»Eisenbahn-Winnetou-Posaunist!« Schleicht sich per Zug an den richtigen Ton...
Er ist Gründungs-Mitglied der Band. Man sieht es ihm auch deutlich an! Burkhart kommt bis heute noch nicht über seine Begegnung mit Kid Ory hinweg, der ihn einmal fragte, ob er denn eigentlich gerne Posaune spielen würde. Er erwiderte freudig: »Ja, natürlich!« Worauf Kid ihn fragend anzischte: »Warum lernst du es dann nicht?!«
Kenner schätzen besonders seinen satten, warmen Sound, seine sensible Improvisation und seine »Leichtfüßigkeit«, herrlich auch sein stilvoll eingesetzter Reibeisenton und die gestopften Passagen.
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Martin Herrmann, Freiburg, (dr)
»Wie nennen Sie jemanden, der sich ständig in der Gesellschaft von Jazzmusiker herumtreibt? Richtig! Schlagzeuger!«
Er puscht die Band mit metronomischer Sicherheit und Teamgespür, ohne die akustische Vormachtstellung seines Instruments auszunutzen. In seinen schwindelerregenden Soli entfacht er ein Feuerwerk rhythmischen Reichtums. Er bearbeitet sein Instrument nicht, er streichelt seine Felle zur Höchstleistung empor. Außerdem meidet er als typischer Profi-Drummer frische Luft, grelles Tageslicht und hasst das unerträgliche Gebrüll der Vögel!
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Micha Vanek, Friedrichshafen, (b, voc)
»ja kann denn Dixie Sünde sein?!«
Der Bär aus den Karpaten, der Wolf aus der Hohen Tatra, Erwin der Schneemann ...
Als Präsident vom Verein »No sex, No drugs, No alcohol« ist er schwer zu beschreiben.
Unser Mann am Bass hat die längste Profi-Erfahrung. Er ist das facettenreichste Original unter dem Jazzer-Himmel, ein filigraner Bassist trotz Froschfinger, stoischer Fels trotz Temperament, professioneller Jazzer trotz (wegen) Bequemlichkeit.
Frage: Wie viele Vaneks sind notwendig, um eine Glühbirne zu wechseln?
Antwort: Keine, denn der Pianist muss das mit der linken Hand machen. Am besten kommen und erleben.
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Johannes Weindel, Biberach, (p, voc)
»spielt Piano.....mit beiden Händen..... gleichzeitig!«
Er ist ebenfalls Gründungs-Mitglied und gleichzeitig Impressario und Manager der Band und als solcher bei Auftritten meistens schon 5 Minuten vor dem Rest da.
Dabei ist er so sparsam, dass bei der Hotelauswahl schon mal eines dabei ist, bei dem die Musiker die Türe eintreten müssen, um ins Bett zu kommen.
Leider fiel er vor Jahren beim Examen auf der Jazz-Akademie durch, weil er steif und fest behauptete, der Vater von Janis Joplin sei Scott Joplin gewesen.
Er ist ein typischer Vertreter des »Straight-Pianos«. Beeindruckend ist die Quirligkeit seiner Finger, und die perlenden Läufe macht ihm so schnell auch keiner nach. Seine Moderationen bei den Auftritten sind schon legendär und immer spontan. Ab und zu allerdings gestört von den respektlosen Zwischenrufen des Bassisten ...
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